Der Callboy

Er war Callboy. Und das war er mit Leib und Seele. Manchmal eben auch mit seinem ganzen Körper. Aber das dann immer nur wenn er das wollte. Nur wenn die Frauen die ihn gebucht hatten auch seinem persönlichen Geschmack entsprachen und wenn er sich danach nicht wie eine Nutte fühlte. Dieses mal war aber alles ganz anders gewesen. Die Frau hatte ihn gebucht für ein äußerst elegantes Geschäftsessen mit einem netten Empfang danach. Er war wie immer, perfekt gestylt erschienen. Doch dann hatte es ihn umgehauen. Wieso hatte eine solche Frau einen Callboy nötig?

Dieser Traumfrau mussten doch wohl alle Männer zu Füßen liegen. Sie war blond, hatte lange Haare und einen sexy Körper. Als er sie zum ersten mal sah, wusste er, dass er den Abend auch mit ihr verbracht hätte wenn sie nicht dafür gezahlt hätte. Aber Job war Job.

Er war an diesem Abend der perfekte Partner an ihrer Seite. Immer wenn sich ihre Hände versehentlich berührten spürte er ein Prickeln und er konnte nur hoffen, dass es ihr genauso ging. Sie verriet jedenfalls nichts. Und als der Moment kam, an dem die Frauen ihm dann zu verstehen gaben, dass sie eigentlich mehr von ihm erwarteten, da drückte sie ihm  nur seinen Scheck in die Hand und verabschiedete sich sehr freundlich.

Das war jetzt eine Woche her und sie hatte ihn jede Nacht im Traum heimgesucht. Was er nachts so alles mit ihr getrieben hätte würde sein Geheimnis bleiben, er würde sie ja sowieso nie wiedersehen. Und dann hatte er in der Agentur erfahren, dass er sie heute Abend wieder begleiten sollte. Wieder zu einem geschäftlichen Termin. Er und sein ganzer Körper waren mehr als gespannt auf dieses Wiedersehen.

Und jetzt war es so weit. Er wartete in der Lobby ihres Hotels auf sie. Und da kam sie auch schon. Wie eine Göttin stieg sie die Stufen hinunter. Er konnte spüren wie sich sein bestes Stück bereits bei diesem Anblick bemerkbar machte. Ihm war klar, heute wollte er mehr von dieser Frau. Sie kam langsam auf ihn zu und redete auf ihn ein. Er konnte sich nicht konzentrieren, verstand jedoch so viel, dass das Essen abgesagt worden war, sie ihn  aber trotzdem gern zum essen einladen würde.

Wie willenlos folgte er ihr in das Restaurant ihres Hotels. Irgendwie unterhielten sie sich den ganzen Abend auch wenn er keine Ahnung mehr hatte, worüber sie eigentlich gesprochen hatten. Er erinnerte sich nur noch an diesen einen entscheidenden Moment, als sie gefragt hatte ob er mit ihr auf ihr Zimmer kommen wollte. Natürlich hatte er sofort zugestimmt. Sollte hier alles wahr werden wovon er die ganze Zeit geträumt hatte? Kaum in ihrem Zimmer angekommen zog sie sich ihr Kleid aus und legte sich in Unterwäsche aufs Bett. Aber so wollte er das dies mal nicht. Er wollte verführen und begehrt werden. Er legte sich neben sie aufs Bett und sah sie lange an. Dann fing er an seine Traumfrau zu küssen. Erst zärtlich aber als er merkte, dass sie seinen Kuss erwiderte immer heftiger und leidenschaftlicher.



Langsam wanderte sein Mund zu ihren Brüsten von denen er so lange geträumt hatte. Er schob ihr den BH zur Seite und legte seine Lippen auf die Brüste. An ihrem Stöhnen merkte er wie sehr es ihr gefiel wenn er mit der Zunge an ihren Brustwarzen leckte. Sie hob ihm ihren Körper entgegen. Langsam fing er an mit den Händen ihren Körper zu erkunden. Dabei versäumte er es nicht ihr ihr kleines Höschen auszuziehen.

Und dann fand sein Mund den Weg zwischen ihre Beine und seine Zunge leckte wie selbstverständlich ihre Muschi. Ihre Reaktion war unmissverständlich. Sie riss an seinen Kleidern und so zog er sich lieber selbst aus und legte sich wieder nackt neben sie. Und als ihre Hände den weg zu seinem Schwanz fanden und anfingen sich auf und ab zu bewegen war ihm klar, dass er das nicht viel länger aushalten konnte.

Schon lange war er nicht mehr so geil gewesen und er musste sie einfach haben. Er rollte sich auf sie und sein Ständer fand schnell den Weg in ihre Muschi. Gemeinsam fielen sie in einen Rhythmus, als ob sie schon seit Jahren Sex zusammen hätten. Der Sex war ganz einfach das schärfste, das er seit ewigen Zeiten erlebt hatte. Sie liebten sich lange und den gemeinsamen Orgasmus würde er nie vergessen. Als er am nächsten morgen wach wurde hielt er seine Traumfrau im arm. Aber er wusste, das war nur ein Job gewesen. Er wollte nicht, dass auch sie dieses Gefühl hatte, denn nichts wünschte er sich mehr als sie wiederzusehen.

Er warf noch einen Blick auf sie und ihren traumhaften Körper, stand auf und zog sich an. Da entdeckte er den Scheck, den sie auf den Nachttisch gelegt hatte. Er zerriss ihn und legte ihn und seine Telefonnummer wieder dort hin. Aber er hoffte, dass ihr die gemeinsame Nacht genauso viel bedeutet hatte wie ihm und, dass sie ihn auch privat anrufen würde.

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