Der Freche, liebe Gast

Heiko macht seinen Antrittsbesuch bei uns mit seiner jungen Frau. Auf den ersten Blick ist mir Elke sympathisch. Ich muss mir ein Grinsen verkneifen, weil ich in diesem Augenblick weiss, irgendwann werde ich der etwas erzählen und fragen. Sie ist der Typ dazu!

Meine Gedanken gehen weit zurück. Der Geburtstag meines Göttergatten war es, den wir sehr feuchtfröhlich zu dritt gefeiert hatten. Der dritte Mann war Heiko, zu dieser Zeit noch konsequenter Junggeselle.

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Erotischer Trip in die Staaten

Marion starrte schon ewig in die dichte Wolkendecke unter dem Flieger. Gut eigentlich, sie wollte den grossen Teich gar nicht sehen. Sie schmunzelte vor sich hin, weil nur sie allein wusste, der Besuch ihrer Grosstante in LA war nur ein Vorwand. Im Hinterkopf spukte schon seit mehr als einem Jahr das grosse Geheimnis. Damals hatte sie den jungen Amerikaner bei einer Erotikmesse in Deutschland kennen gelernt. Mit ihm geriet sie ganz zufällig in ein Gespräch über Cybersex. Alles klang so phantastisch, sie konnte es gar nicht richtig glauben, wie weit sich ernsthafte Forscher und Computerexperten auf diesem Gebiet vorwagen. Weiterlesen

Einträglicher Nebenjob

Wieder einmal warf ich mich verzweifelt auf mein Bett. Mit einem Küsschen hatte mich Kurt vor dem Haus verabschiedet. Beinahe hätte ich die Initiative ergriffen und einfach über seine Schenkel gestrichen. Seit drei Monaten gingen wir zusammen. Schmusen konnte er wie ein Weltmeister. Warum wagte er sich nur nicht mehr? Nicht nur einmal hatten wir stundenlang auf der Parkbank gesessen. Über Gott und die Welt haben wir geschwatzt, geküsst und gekuschelt. Jedesmal lieferte er mich Zuhause wieder so ab, wie er mich begrüsst hatte. Als Jungfrau! Weiterlesen

Der Bildschirm als Kuppler

Ärgerlich ranzte Nadine ins Telefon: “Wenn ich bei Ihnen Hardware für mehr als sechstausend Mark kaufe und auch noch einen Wartungsvertrag abschliesse, dann kann es wohl doch keine drei Tage dauern. Es geht nichts mehr!” Sie grinste! Als sie nach dem Geschäftsführer fragte, stand plötzlich ein Monteur für sie zur Verfügung. Unverzüglich! In Richtung Wohnzimmer rief sie: “Mama, ich hab einen Zettel für den Computermann geschrieben, falls er inzwischen kommt. Ich laufe nur zur Halle und hole ihm etwas Trinkbares.” Weiterlesen

Der Computerladen

Ich freute mich zwar, dass bei mir gleich um die Ecke ein Computerladen aufgemacht hatte, aber als ich das Geschäft betrat und die süsse Kleine nach meinen Wünschen fragte, da bereute ich schon, nicht in den Grossmarkt gegangen zu sein. Ein Mädchen! Vielleicht gerade mal achtzehn! Nach zehn Minuten hatte sie mich allerdings von ihrer Fachkompetenz überzeugt. Sie kannte sich mit RAM und ROM, mit Schnittstellen, Festplatten und Betriebssystemen aus. Es war wohl typisch männliches Denken, dass ich mich über ihren Sachverstand wunderte. Eine komplette PC-Ausstattung nach Mass hat sie mir zusammengestellt und zum Schluss auch noch einen Vertrag über Homeservice aufgeschwatzt. Dass ich den hatte, musste ich nicht bereuen. Schon am zweiten Tag stürzte mein PC hoffnungslos ab. ´Anruf genügt, wir kommen sofort´, hatte sie gesagt. Und sie kam tatsächlich nach nicht mal einer Stunde. Weiterlesen