Gewitter fährt mir in den Unterleib

Vom Nachbarbalkon höre ich eine Frau rufen: “Rasch packt zusammen, es wird gleich losgehen.”

Ich muss die Augen nicht öffnen, vernehme schon eine Weile Donnergrollen, ganz weit entfernt. Ich will mein Sonnenbad bis zur letzten Minute geniessen und auch, wie das Gewitter immer näher heranzieht. Oh, ich liebe Gewitter. Sie fahren mir in den Leib, erwecken zuerst wunderschöne Gedanken und dann die ganze Frau.

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Mein Untermieter liebt den Duft meiner Höschen

Seit ein paar Wochen hatte ich endlich das leerstehende Zimmer an einen Studenten vermietet. Was sollte ich mit vier Zimmern. Abgehalten hatte mich eigentlich lange, dass es kein getrenntes Gästebad gab. Der junge Mann hatte mich aber durch einen Hinweise von einer meiner Freundinnen so lange gebettelt, bis ich mich endlich breitschlagen lassen hatte. Das gemeinsame Bad war für ihn kein Problem. Ich dachte im Nachhinein noch öfter darüber nach, mit welcher hintergründigen Betonung er es gesagt hatte. Ich rief mich allerdings gleich zur Ordnung: “Mädchen, er ist gerade mal zwanzig und du beinahe vierzig.” Das ich für mein Alter noch sehr gut aussah, das wusste ich schon. Oft genug beäugte ich meinen nackten Körper vor dem Spiegel und freute mich, dass meine nicht all zu grossen Brüste noch schön stramm standen. Meine Brustwarzen sahen immer aus, als waren sie gerade voll erregt, immer knallrot und steif! Weiterlesen

Ganz gleich sind auch eineiige Zwillinge nicht

Der Besuch des Mannes meiner Zwillingsschwester in meinem Apartment war nicht ungewöhnlich. Sie wohnten nur zwei Ecken herum, und wir konnten stundenlang über Gott und die Welt plaudern. Stets wenn ich mit ihm allein war, überfiel mich allerdings manch kleiner Schauer. Als Mann hatte ich ihn auch schon einmal ausgekostet. Noch vor ihrer Hochzeit hatte mich Kati zu einem mutwilligen Spass überredet. Wir Mädchen glichen uns ja wie ein Ei dem anderen. Unser kleiner Unterschied war gut verborgen. Er war nicht sichtbar, wenn wir es nicht wollten. Mit unserer perfekten Ähnlichkeit hatten wir natürlich als Kinder schon viel Unfug getrieben und später auch manchen Mann genarrt. So auch einmal in Weinlaune Jens. Er war damals ganz sicher, mit seiner Verlobten ins Bett zu steigen. Nie sollte er die provozierte Verwechslung eigentlich erfahren. Seine französischen Liebhabereien hatten wir übersehen. Als er im dunklen Zimmer seinen Kopf in meinen Schoss wühlte, schrie er plötzlich ent- oder begeistert meinen Namen. Er hatte meine aussergewöhnliche Lustantenne gefunden und geküsst. Die war von der Natur recht grosszügig angelegt und von mir seit frühen Jahren zu erstaunlicher Grösse aufgepäppelt worden. Das war alles lange her und auch nur ein einziges Mal. Weiterlesen

Bläser-Duett

Cornelia schaut fragend auf den jungen Mann vor ihrer Haustür. Er streicht verlegen über seinen Instrumentenkasten und erklärt: “Ich bin die Klarinette!”

Sie kann sich ein Lächeln nicht verkneifen, fragt aber nach: “Ich hatte eigentlich eine Frau als Untermieterin erwartet. Man sagte mir vom Konzerthaus, Marion Fuchs…”

“Pardon, ich heisse Mario Fuchs. Ist es Ihnen nicht recht?”

“Unsinn”, entscheidet Cornelia, “Klarinette ist Klarinette.”

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Das besondere Weihnachtspräsent

Birgit hockte mit ihrer besten Freundin auf deren Bett. “In drei Wochen ist Weihnachten”, sagte sie, “und ich weiss noch nicht, was ich meinem Freund schenke. Es ist schwer, wenn man sich erst knapp zwei Monate kennt.”

“Gar nicht schwer wenn man sich liebt”, hörte sie. “Schenk doch einfach dich! Gib ihm mit einem Geschenk einen Wink, dass er dich endlich vollkommen erobern soll. Ist doch beinahe unnormal. Zwei Monate seht ihr euch mehrmals in der Woche und er hat dich noch nicht angerührt.”

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