Corinna’s Sex-Sucht (Teil 1)

Erster Monat

Freudig trällerte Corinna im Bad einen Schlager und gab sorgfältig ihrem Make-up den letzten Schliff. Auch wenn ihr Mann schon des öfteren gesagt hatte, dass bei ihr mit ihren dreiundzwanzig Jahren die natürliche Schönheit alles übertraf, sie wusste genau, wie sie sich noch anziehender machen konnte. An diesem Tage wollte sie ganz besonders schön sein. Ein Wiedersehen mit der besten Freundin nach mehr als einem Jahr stand bevor.

Beim Lidstrich musste sie absetzen. Ihre Hand zitterte, weil auch ihr Unterleib vibrierte. Zu lange war sie schon splitternackt vor dem grossen Spiegel herumgeturnt. Dabei wusste sie genau, wie es sie anmachte, wenn sie ihren wunderschönen Körper intensiv betrachtete. Wahnsinnig stolz war sie auf ihre knackigen Brüste, die am Körper standen, als hätte jemand zwei beinahe geometrische Halbkugeln konstruiert. Geheimnisvoll wirkten die grossen dunkelbraunen Höfe, die mit vielen feinen Wärzchen um die grosse herum besetzt waren. Eifersüchtig achtete Corinna stets auf ihren schönen flachen Bauch und die aufregenden Wespenhüften. So manches Kompliment hatte sie sich für ihre Figur schon eingefangen. Selbst war sie in sich natürlich auch mächtig verliebt. Ihre Betrachtungen beendete sie mit einem leichten Patsch auf den Schamberg. Sie rief nach unten: “Nichts zu machen, kleine Bettlerin. Keine Zeit mehr. Wir wollen doch Birgit nicht warten lassen.”

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Zwei Exhibitionistinnen

Geschafft hechteten sich die beiden jungen Frauen auf die Couch. Drückend heiss war der Nachmittag und sie hatten ein paar Stunden im Auto gesessen. Fünf Adressen waren abzuklappern gewesen, um neue Arbeit zu finden. Vor drei Wochen waren sie beide von heute auf morgen arbeitslos geworden, weil das kleine Unternehmen bankrott gegangen war. Weiterlesen

Unser Aupairmädchen

Ich merkte meinem Göttergatten schon tagelang an, wie neugierig er auf unser Aupairmädchen war. Immer wieder lenkte er das Thema darauf, auch wenn er sein Interesse in ganz alltägliche Fragen versteckte. Zu viel hatte ich über die zehn Jahre unserer Ehe schon von seinem Fachgebiet, der Psychologie, mitbekommen, um nicht zu erkennen, dass er sich unbändig darauf freute, für ein Jahr ein junges Mädchen im Haus zu haben. Neunzehn war sie, das wussten wir schon. Bildhübsch dazu, wie wir an einem Foto gesehen hatten. Weiterlesen

Die Tennislehrerin

Seit einer Stunden quälte sich Renate auf dem Tennisplatz beim Training. Sie merkte genau, dass es nicht ihr Tag war. Zum Glück schien Ines, ihre Lehrerin, an diesem Tage über viele grosse Patzer hinwegzusehen. Sonst konnte sie ausrasten, wenn sie alles dreimal sagen musste. Renate freute sich, als ihr zugerufen wurde: “Schluss für heute. Du merkst selbst, dass du nicht richtig in Form bist. Und zu heiss wird es ausserdem.” Weiterlesen

Schlechtwetter als Kuppler

Im fünften Mal schon hatte sich achtundzwanzigjährige Barbara Schubert der Gruppe angeschlossen, die jährlich im Frühjahr Fastenwandern organisierte. Anja, nun schon seit zwei Tagen ihre Weggefährtin, machte das zum zweiten Mal mit. Ein strenges Regime herrschte in der Gruppe. Ausser Gemüsebrühe gab es zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen nur noch Mineralwasser in beliebigen Mengen. Dabei wurden immerhin täglich um die dreissig Kilometer zurückgelegt. Es gehörte schon eine Menge Idealismus und Disziplin dazu, dieses Martyrium jedes Frühjahr auf sich zu nehmen. Genaugenommen beteiligten die meisten nicht ausschliesslich wegen der Figur. Vielen ging es einfach um eine gründliche Entschlackung. Weiterlesen

Rekrutinnen

Er war Sonntag. Kerstin und Tanja kamen gerade vom Nachmittagskaffee im Casino. Nun, da für diesen Tag nichts weiter im Dienstplan vorgesehen war, fühlten sie sich mal wieder ziemlich einsam in ihrem Sechsbettzimmer. Ein wenig beneideten sie manchmal das andere Zimmer für weibliche Rekruten, in dem alle sechs Betten belegt waren. Nachts allerdings hatten die beiden den Vorteil, dass nur eine die andere durch Schnarchen und Schniefen belästigen konnte. Weiterlesen

Frust und Lust

Seit acht Wochen war die zwanzigjährige Heike mit Florian zusammen. Weil sie vor einiger Zeit bei den Eltern ausgezogen war und sich eine eigene kleine Wohnung genommen hatte, dauerte es nicht lange, bis Florian mit Sack und Pack bei ihr vor der Tür stand und mit etwas Widerwillen aufgenommen wurde. Eigentlich war sie nicht von daheim weggegangen, um sich sofort in eine Beziehung zu stürzen. Einfach ausprobieren wollte sie, wie sie für sich allein auskam. Ihre Gesellenprüfung als Maler hatte sie gerade bestanden und auch einen festen Arbeitsplatz gefunden. Weiterlesen