Heisses Nonnenfötzchen

Betrübt liess ich mich auf den Sitz meines Leihwagens fallen. Der letzte Flieger aus Deutschland war rein, ich mit Gott und der Welt unzufrieden. Ich hatte es geahnt; Susans Versprechen, zwei Tage nach mir auf Mallorca zu erscheinen, durfte ich nicht ernst nehmen. Ihr Job war eben wichtiger! Ja, wenn sie in meinen Armen lag, dann war sie nichts als liebende, geniessende und schenkende Frau. Weiterlesen

Neues Gegenüber

“Blöder Macho!” schrie ich und legte den Hörer unsanft auf. Ehe ich den Tränen die Oberhand gab, flog sein Bild an die Wand. Ich stand am Fenster, starrte auf den Vollmond und zog einen Schlussstrich unter die belastende Beziehung.

Der Mond! Lachte er mich etwa aus, oder wollte er mich mit seinem geheimnisvollen Lächeln trösten? Von ihm huschte mein Blick zu den hellerleuchteten Fenstern genau gegenüber.

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Die neue Stiefschwester

Seit zwei Monaten hatte es im Leben des achtzehnjährigen Mario einen harten Schnitt gegeben. Vier Jahre hatte er nach dem tödlichen Unfall des Vaters mit seiner Mama allein das hübsche Einfamilienhäuschen bewohnt. Manchmal hatte er sich zwar gewundert, dass sie überhaupt keine Anstalten machte, einen anderen Mann kennenzulernen. Dann hatte er sich gesagt, dass wohl ihre Trauer noch immer zu gross war. Weiterlesen

Die neuen Mieterinnen

Seit ein paar Wochen war die Erdgeschosswohnung des Zweifamilienhauses endlich wieder vergeben. Rainer Deislinger war froh darüber. Er war der Eigentümer des Häuschens. Schwer war es gewesen, auf dem zusammengebrochenen Wohnungsmarkt Interessenten zu finden. Als Anreiz für die neuen Mieter hatte vermutlich gewirkt, dass das Haus am Stadtrand mitten im Grünen stand. Sehr gern hatte er den Mietvertrag zwar auch nicht unterschrieben. Zwei Schwestern waren es, dreissig und zweiunddreissig Jahre. Wer konnte schon sagen, ob sie nicht eines Tages Männer finden und wieder auszuziehen würden. Schliesslich nahm er das Risiko in Kauf. Weiterlesen

Nackter Putzteufel

Amüsiert las Jörg Fichtner das Inserat: “Lassen Sie sich verwöhnen – die hübschesten Mädchen kochen und putzen für Sie im Evakostüm. Rufen Sie einfach an…..”

Es wird immer komfortabler, brabbelte er vor sich hin, nun kochen sie auch noch nackt. Kurz entschlossen rief er die Telefonnummer aus dem Inserat an und vereinbarte einen Termin.

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Ein Nackedei im Kleiderschrank

Hendrik wunderte sich, dass seine Frau nicht bemerkte, wie er die Lichthupe betätigte, als er vom Gartentor bis zur Garage rolle. Auf den Gedanken, dass sie schon schlafen konnte, kam er gar nicht. Das Wohnzimmer war hell erleuchtet. Das Schlafzimmerfenster konnte er allerdings von vorn nicht einsehen. Er schmunzelte, als er vergeblich versuchte, die Haustür zu öffnen. Sie folgte also seiner eindringlichen Bitte und legte die Kette vor die Tür, wenn er nicht im Hause war. Zweimal lang und einmal kurz klingelte er. Seit langem ihr Erkennungszeichen. Weiterlesen

Mitgenommen und ausgenommen

Einer Ungeschicklichkeit verdanke ich unvergessliche Ferien. Die Dame führte gerade ihre Kaffeetasse zum Mund, als ich sie in dem engen Café im Vorbeigehen anstiess und sie einen guten Teil des Inhalts über ihr Kleid verschüttete. So war ich mit der brünetten Schönheit ins Gespräch gekommen. Sie war mindestens zehn Jahre älter als ich. Nach einer langen Unterhaltung erbot ich mich für das Wochenende als Fremdenführer. Sie sprach nicht nur bayrischen Dialekt sondern war auch zum ersten Mal in Hamburg. Wir verstanden uns prächtig und redeten uns bald mit Vornamen an. Weiterlesen

Mit Trick ein Fick

Bei Tisch kam meine liebe Mama mal wieder auf Geschichten zurück, die ich als Schlafwandler schon so angestellt hatte. Sonst hörte ich das mit Vergnügen, wenn auch nicht ganz gläubig. An jenem Tag war es mir peinlich, dass sie aus der Schule plauderte. Immerhin war Jenny, meiner Schwester Freundin, zu Besuch. Welchem Achtzehnjährigen ist es schon angenehm, wenn solche Geschichten von ihm erzählt werden. Die drei Damen hielten sich besonders dabei auf, dass man Schlafwandler nicht in ihrer Absicht und in ihrem Tun stören soll. Ich war froh, als Mama den Tisch abräumte und wir jungen Leute auf dem Balkon unserem Laster frönen konnten. Als die Zigaretten glühten, foppte meine Schwester: “Hier auf dem Balkon hast du auch schon mal mitten in der Nacht im Schlafanzug gestanden.” Weiterlesen

Mit nackter Schönheit geködert

Bachmann, der Wachmann des Lagerhauses, fährt auf von seiner Lektüre. Er traut seinen Augen nicht. Leise trommelt an seinem Fenster ein süsses Mädchen mit einem Bademantel behängt. Der Aufzug ist genauso ungewöhnlich wie die Stunde. Es ist drei Uhr siebenunddreissig. Er schmunzelt über ihre romantische Geschichte. Den Geliebten hat sie bis zur Haustür begleitet und vergessen, den Wohnungsschlüssel mitzunehmen. Mit gesenktem Blick gesteht sie, nichts als den Bademantel auf dem Leib zu haben. Bachmann stellt ihr das Telefon ins Fenster, damit sie den Schlüsseldienst anrufen kann. Sie hat Pech, knurrt sie, die Leute sind unterwegs, haben nur ihren Anrufbeantworter in Betrieb. Weiterlesen

Mit allen Mitteln

Zum ersten Mal hatte Nicole ihren Volker überreden können, bei ihr zu übernachten. Ihr war es zuvor immer wie ´die Unvollendete´, wenn er sich nach wundervollem Sex davonschlich. Endlich hatte er sich überzeugen lassen, dass sich seine Mama daran gewöhnen musste, wenn ihr zwanzigjähriger Sohn über Nacht wegblieb. Oh, und es war eine Nacht gewesen! Der Morgen allerdings setzte erst das I-Tüpfelchen auf. Mal am Morgen nicht nur die eigenen Hände zwischen den Schenkeln! Nackt waren sie beide eingeschlafen. Das Frösteln beim Erwachen nahm sie gern hin. Die Decke lag am Fussende. Neben ihr ragte eine verlockende Morgenlatte in die Luft. Mit einer geilen Eingebung schlich sie sich aus dem Bett und in die Küche. Weiterlesen